Come fly with me… to Japan!

Mein Abschied aus Deutschland war sehr verregnet. Meine Eltern haben mich so gegen 09:45 Uhr zum Flughafen Frankfurt an das Terminal 1 gefahren. Seltsamerweise wurden keine Parkmöglichkeiten ausgewiesen! Wahrscheinlich will man die Fluggäste samt Begleiter dazu zwingen im Parkhaus zu parken? Jedenfalls sind meine Eltern mit mir noch mit in den Gepäck Check-In im Bereich, wo ich wohl zum dritten mal eine Bordkarte erworben habe 😀 Ich hatte am Tag vor dem Abflug über die Lufthansa Homepage bereits einen Online Check-In durchgeführt und mir die Bordkarte einmal mit QR Code für mobile Geräte und einmal als Anhang einer Mail schicken lassen. Als ich vor dem Check-In einen Bordkarten Terminal gesichtet habe, konnte ich natürlich nicht anders 🙂 So ist das wenn man von nichts keine Ahnung hat 😛 Aufgrund meiner Nervosität, habe ich dann das Gepäck nach dem Wiegen vom Förderband genommen (doh!). Freundlicherweise haben mir zwei Teenager gezeigt wie man sein Gepäck richtig abgibt :-P. Danach haben wir uns nach dem Kontrollbereich für das Handgepäck sowie die polizeiliche Passkontrolle umgesehen. Zeit für ein Abschiedsfoto musste natürlich auch sein! Aber dann hieß es Abschied nehmen und immer noch etwas nervös (unter Japaner gemischt), das Handgepäck durchleuchten lassen. Auf dem Weg zum Gate habe ich noch nach was zum Lesen gesucht aber Manga gab es nirgends. Um keine Zeit zu verlieren, habe ich mich in den Wartebereich beim Gate gesetzt und noch einige Bilder vom verregneten Deutschland sowie von der Boeing 474-400 gemacht, die gerade mit unserem Gepäck gefüllt wurde.

_1030046
Der Außenbereich von Gate Z50 mit der Boeing 747 linke im Bild

Schließlich konnten alle Fluggäste an Bord gehen. Schön, dass ich einen Sitzplatz am Fenster genommen habe. Den Weg zur Startbahn sowie den eigentlich Start habe ich dann noch aufgenommen. War eine richtige Massenabfertigung, da  wir seitlich standen und alle hinteren Maschinen sehen konnten. Den eigentlich Start empfand ich als sehr angenehm, man wird von vier Triebwerken in den Sitz gedrückt und hebt dann hoffentlich ab. Das eigentliche unangenehme ist wenn sich das Flugzeug in die Höhe schraubt. Dieses „Hochpumpen“ habe ich aber ohne Kopfschmerzen überstanden. Eine Zeit nach dem Start gab es für jeden ein warmes feuchtes Handtuch um Hände sowie Gesicht abzuwischen. Später kam dann das Essen, welches ich als sehr wenig empfand, da ich danach noch Hunger hatte, war aber mittlerweile zu müde um noch eine Mahlzeit zu mir zu nehmen. Also entschied ich mich den Hunger zu ignorieren und versuchte eine Weile zu schlafen. Ich hatte über Sibirien das Gefühl, dass der Flug etwas unruhig war, bestimmt normal wenn man über Russland fliegt 😀 Da die Sonne aber nur für kurze Zeit untergegangen war, wurde es schon bald wieder hell. Das war dann die Zeit zum frühstücken. Das Entertainmentsystem in der Kopfstütze des Vordersitzes habe ich nur wenig genutzt, gerade mal einen Film habe ich mir angeschaut. Mich hat eher die Flugroute und die Gegend interessiert, die wir überflogen haben.

Flughafen Frankfurt wird immer kleiner :-D
Flughafen Frankfurt wird immer kleiner 😀
Kurz nach dem Start in Frankfurt, hat man noch viele tausend Kilometer vor sich
Kurz nach dem Start in Frankfurt, hat man noch viele tausend Kilometer vor sich
Anflug auf den Flughafen Narita Terminal 1
Anflug auf den Flughafen Narita Terminal 1

Am Flughafen Narita Terminal 1 angekommen, habe ich dann auch gleich meine erste japanische Hocktoilette ausprobiert. Gewöhnungsbedürftig war es jetzt nicht. Mich wunderte es wo die anderen Fluggäste geblieben waren, da die Gänge vom Gate fast leer waren. Allerdings fanden sich alle Fluggäste dann wieder in den Warteschlangen der Einwanderungskontrolle wieder. Etwas mehr als eine halbe Stunde dauerte es, bis ich bei einem sehr gestresst aussehenden jungen Japaner meine Fingerabdrücke und ein digitales Passfoto dagelassen habe. Die Erfassung erfolgt seit 2007 für alle Ausländer und soll der Landessicherheit sowie der Terrorbekämpfung dienen. Die Residence Card gibt es allerdings erst seit Sommer 2012. Die Karte habe ich dann auch gleich erhalten und konnte mich danach auf machen mein Check-In Gepäck abzuholen. Da stand es auch schon neben dem Förderband und wartete schon auf mich 🙂

Der nächste Betrag folgt dann wahrscheinlich am Ostermontag (Japaner feiern kein Ostern :-P) demnächst, da ich im Moment nur im Firmenbüro an meinem Schreibtisch Internet habe, welches aber unglaublich schnell ist!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.